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Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt

vieux crepyDie ruhige Straßen sind von besonderen villas und Wohnsitzen umgegeben, die zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert von den königlichen Beamten von Crépy-en-Valois gebaut wurden: Hôtel du Lion (14.Jhdt), Hôtel d'Orléans (15.Jhdt), Hôtel de la Belle Image (16.Jhdt), Maison de la Rose (16.Jhdt), Maison Saint-Joseph (17.Jhdt), Maison du Fond Marin (17.Jhdt), Maison des Quatre Saisons...(Privateigentum)

In der Altstadt hat der Besucher Spaß beim Schlendern und beim Wiederfinden des diskreten Charmes der Vergangenheit .

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Das Schloss

facade 2Da das Schloss auf einem Teil eines Felsvorspungs im Plateau von Valois gebaut wurde, hat es eine dominante Lage in Crépy-en-Valois. Eine tiefer gelegene Kapelle, Saint Aubin gewidmet und offen zur Stadt wurde zuerst um 1170-80 von Thibault III von Crépy-Nanteuil erbaut. Sein Sohn Philipp I., Kampfgefährte des Königs Philippe Auguste bei der Schlacht von Bouvines (1214) bekräftigt sein Ansehen und sein Reichtum, indem er die Kapelle noch höher baut und ein Schloss als Wohnsitz erbaut.

Im Erdgeschoß befinden sich traditionsgemäß die Küchen und Gemeinschaftsräume. Noch überraschender war der Komfort der Zimmer der Adligen, welche dank großer Fenster sehr hell waren. Der Gutsherr empfang seine Gäste in einem großen Saal mit einem wundervollen Balkenwerk, das von den Besuchern stets bewundert wurde. Als das Schloss in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts seine Funktion als Wohnsitz verliert, wird dieser Raum immer mehr zum Dachboden. Auf der gleichen Etage konnte der Ortsherr und seine Verwandten in die höher gelegene Kapelle Sainte - Marie gelangen, die für sie reserviert war. Sie wird, wie die tiefer gelegene Kappelle Saint Aubin von Stiftsherren beliefert, die von einer Ebene zur anderen über eine Treppe gelangen, die extra in den dicken Wänden errichtet wurde.

Im 15. Jahrhundert gehört das Schloss zum Gutsbesitz der Herzöge von Valois. es wird zum Sitz des Gerichts der Vogtei und der Verwaltung der Herzogtums. Die Juristen werden nach und nach zur Elite der Stadt. Viele schönes Wohnungen im „Vieux Crépy“ (die Altstadt) beweisen dies heute noch. Vom 18. Jahrhundert an bis 1850 dient das Schloss u.a. als Gefängnis. In einer kalten Oktobernacht empfängt es einen berühmten Gast, den Dichter Gérard de Nerval. Später folgen örtliche Vereine, eine Theatergruppe und ein Kino, diese werden dann aber durch ein Museum für Kunst und volkstümliche Traditionen  ersetzt. 1949 wird das Museum umgestaltet und wendet sich dem Bogensport und dem religiösen Erbe von Valois zu.

Seite des Museums des Bogensports und von Valois

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DIE ABTEI SAINT-ARNOUL

Abbaye Saint-ArnoulSie wurde im Jahr 1008 errichtet, um die Reliquie von Saint-Arnoul zu schützen. Nur ein Teil der klösterlichen Gebäude bleiben bestehen, die nach 1940 verlassen wurden. Das Ganze wurde restauriert und besteht aus einer Klostergalerie, einem Kapitelsaal, einem Besuchszimmer, einem Wärmezimmer (17. und 18. Jahrhundert) und einem wichtigen Netz von unterirdischen Gallerien.
Sie hat auch eine Sammlung von Werkzeugen und eine große Sammlung rund um das Thema Hochzeit von 1850 bis 1940: Objekte, Möbel, Bekleidung, Schmuck...

Die Abtei Saint-Arnoul und Museum der Hochzeit:
geöffnet Sonntag Nachmittag vom 01.04. bis 23.12. Eintritt Frei
Place Saint-Simon. Tel./Fax: 33(0)3 44 94 25 73

DIE KIRCHE SAINT-DENIS

eglise st denisSie ist die einzige Gemeindekirche seit 1802. Sie war vermutlich die Kapelle des Schlosses aus dem 11. Jahrhundert von Gauthier le Blanc. Ein Dokument von 1162 beinhaltet die erste Erwähnung der Kirche Saint-Denis. Das romanische Schiff aus dem 12. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert restauriert. Infolge schwerer Schäden aufgrund des Hundertjährigen Krieges, wurden die Seiten im 15 Jahrhundert neu aufgebaut und große Bauarbeiten wurden im 16. Jahrhundert unternommen. Der Chor wurde wiederhergerichtet ,das Gewölbe erneuert und der Boden des Chors neu gepflastert. Diese Arbeiten entsprechen der heutigen Beschreibung des Bauwerks. Die Kirche wurde als Nationalgut im Jahr 1792 verkauft, anschließend beschlagnahmt und zu einem Viehfuttergeschäft umgebaut und ab 1802 wieder zur Gottesverehrung genutzt. Die Fassade mit ihrer Fensterrose wurde 1844 zurückgenommen und der Kirchturm 1852 erneuert.  Die Stadt hat 1998 und 2003 entschieden, der Kirche neue Fenster zu schenken.

Website der Saint-Sébastien Pfarrgemeinde

Die Stiftskirche Saint-Thomas de Canterbury

collegiale saint thomas de canterburySie wurde unter der Leitung von Philippe d'Alsace 1182 erbaut. Der Kirchturm diente als Beobachtungsstelle für die Engländer, als die Stadt 1432 belagert war. Anschließend haben sie alles dem Erdboden gleichgemacht, damit andere Angreifer sie nicht mehr nutzen konnten. Während der Abschaffung des Kults in 1793 diente die Kirche öffentlichen Festen. Auf der Eingangstür steht: „Das französische Volk bekennt den Herrscher und die Unsterblichkeit der Seele“. Zunächst wird sie als Nationalgut an einen Steinbrucharbeiter verkauft, dann aber zwischen 1805 und 1810 demoliert. M. Delahante, Bürgermeister, hat den Glockenturm zurückgekauft, um ihn 1823 der Stadt zu geben. Heute besteht der Glockenturm noch aus 50 Metern, der Fassade und der ersten Gestellreihe des Schiffes. Am Fuße des Bauwerks, in einer kleinen Grünanlage, befindet sich das Denkmal der Toten, ein Werk des Bildhauers Albert Bartholomé.
Diese Grünanlage wurde dort angelegt, wo einst die alte Kirche stand.

QUARTIER DE BOUILLANT (VIERTEL VON BOUILLANT)

bouillant 11Die kleine Kirche des alten Dorfs Bouillants, die heute zu Crépy-en-Valois gehört, birgt in ihrem Friedhof ein anderes Werk von Bartholomé: das Grab seiner Frau. Der Künstler hat sich weinend über den Körper seiner Frau dargestellt. Ein Christ, der die Szene dominiert, empfängt das Leid des Mannes.

Mairie de Crépy-en-valois

2, avenue du Général Leclerc - 60800 Crépy-en-Valois
Tél. : 03.44.59.44.44 - Fax : 03.44.59.44.59

Du lundi au vendredi de 8h30 à 12h et de 13h30 à 17h30
(17h le vendredi).
Permanence accueil le samedi de 9h à 12h.

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